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Sonntag, der 28. September 2003
Heute geht es weiter Richtung Norden. Da wir zum
Buchungszeitpunkt nur noch eine Nacht im Etosha bekommen haten, mussten wir nun zu
einer Lodge außerhalb des Parkes fahren, in der wir 2 Nächte verbringen
würden. Zunächst machten wir aber noch einen Umweg, da uns der Hotelmanager,
Herr Weck, einen Weg aufgezeichnet hatte, der uns zu weiteren Gravuren und Malereien
bringen sollte, die noch nicht touristisch überlaufen waren. Und tatsächlich,
wir haben einige, allerdings wenige, Gravuren gesehen, die so einfach mal am Wegesrand
aufzufinden waren. In Outjo haben wir getankt und einen Andenkenladen besucht, der
aber alles recht teuer, aber sicherlich in guter Qualität angeboten hat. Gegen 13
Uhr erreichen wir die Naua Naua Lodge ca. 45 km vor dem Tor zum Etosha. Die Zufahrt
ist in einem äußerst schlechten Zustand und so dauert sie bestimmt eine
knappe halbe Stunde. Im Haupthaus begrüßt uns das Ehepaar Schäfer.
Während er ein wenig mürrisch ist , ist sie sehr nett. Wir saßen kurz
draußen, wo sie uns etwas über die Farm und die Gegend erzählte. Leider
bot die Farm kein Angebot in Richtung Safari, wie wir es erhofft hatten, war aber im
nach hinein auch nicht schlimm.
Darauf sind wir sofort in Richtung Etosha gestartet. Wieder diese
schleckliche Einfahrt zurück. Am Tor dann 80$ gelöhnt, was sich aber bezahlt
machte, denn wir haben noch viele Tiere sehen können. Endlich Tiere, die wir in
den Tagen zuvor nicht gesehen hatten. Giraffen, Kudus, Zebras usw.
Als
wir wieder auf der Farm ankamen, waren auch die beiden Schweizer Reto und Valeria da,
die wir schon in der Vingerklipp getroffen hatten. Mit den beiden saßen wir beim
Abendessen. Es war in einer sehr steifen Atmosphäre und wenig auf dem Teller:
man versuchte wohl die Vier-Sterne-Küche. Schmeckte zwar nicht schlecht, aber
viel zu wenig und überhaupt nicht landestypisch. Zuvor begrüßten uns
die Angestellten noch mit einem Gesang, was sehr gut ankam. Eine Bar oder ähnliches
gab es nicht und so gingen wir alle nach dem Abendessen schnell zu Bett. Auch eine
Flasche Bier musste man sich in der Küche holen; mit jeweils großen Aufstand,
da die Farbigen kein Bier herausgeben durften und dann immer die Chefin gerufen wurde.
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