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Donnerstag, der 25. September 2003
Weiterfahrt nach Omaruru. Auf dem Weg dahin kommen
wir an der Spitzkoppe vorbei. es gibt die Große und die Kleine Spitzkoppe. Die
Große ist mit 1728 m Höhe rd. 150 m höher als die Kleine. Das Gelände
ist noch recht unberührt, aber auch recht schlecht ausgeschildert. Überall
sind Fahrspuren zu finden, ohne zu wissen ob sie einen Rundweg markieren oder nur eine
Sackgasse zu einer Felsansammlung. Hinter jeder Kurve findet man neue Formationen:
große Blöcke und Kugeln, alles aus Granit. Auf dem gesamten Gelände
kann auch gezeltet werden, was leider auch durch zahlreiche Toilettenpapierreste dokumenteirt
wird. Überall sind auch sehr aufdringliche Fliegen zu finden. Besonders gefallen
hat und The Bridge, ein Felsbogen.
Die Fahrt führt uns weiter zur Ameib Ranch bei Usakos. Die Ranch
ist wegen der Felsformationen direkt unterhalb des Erongo-Gebirges sehr bekannt. Hier
findet man abgeschliffene Granitfelsen, die z.B. dem Kopf eines Elefanten ähnlich
sehen (Elephant's Head) und die riesige Felsarena mit riesiegen Felsblöcken, die
alle so aussehen, als hätten Riesen sie an diese Stelle gekegelt (Bull's Party).
Hier fehlten auch die Fliegen und wir waren fast ganz alleine.
Die Strecke nach Omaruru ist ganz asphaltiert und wir finden
schnell das Hotel, das an der Hauptstraße liegt. Im Empfangsraum erinnert alles
an eine Fernfahrerkneipe, aber als wir die Bungalows sehen, waren wir total überrascht.
Wie hatten nur eine Übernachtung auf der Fahrt in den Norden gesucht und hier
fanden wir eine ganz tolle, schöne und gut gepflegte Anlage mit einem großen
Pool und netten Leuten. Hier fanden wir auch das schönste Badezimmer der ganzen
Reise, wenn auch nicht ursprünglich afrikanisch.
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